Am Schnittpunkt dreier Universitäten
Gut acht Jahre war das Palais Kees an der Grazer Glacisstraße, Ecke Elisabethstraße, mit Blick auf den Grazer Stadtpark leer gestanden. Für ein Haus aus dem Jahr 1845 keine lange Zeit, denn 116 Jahre lang hatte das Bauwerk ja als k. k. Korpskommando gedient und schließlich ausgedient.
Georg Hauberrisser der Ältere, sein Baumeister, gilt in Graz als besonders wichtig für seine Epoche und das Palais stand und steht unter schwerstem Denkmalschutz - einschließlich der hölzernen Tram. Weshalb sich die Neunnutzung acht Jahre lang kein Bauträger antun wollte. Bis die Immovate das Palais Kees um 2,8 Millionen Euro kaufte. Die anstehenden Probleme wurden gelöst, die Holztram beispielsweise mit einer leichten Stahlkonstruktion unterfangen, um Neubau-Standard zu erreichen. Der war von der „Umfassenden Sanierung“ gefordert.
Nachdem die Umwandlung in ein Studentenheim festgelegt war – am Schnittpunkt der drei Grazer Universitäten mit der Kunstuniversität direkt im Rücken – wurde mit der ÖJAB (Österreichische Jungarbeiterbewegung) der alleinige Mieter für 40 Jahre gefunden. Die Gesamtkosten betrugen
13 Millionen Euro und noch vor Baubeginn wurde das Palais Kees von einem Investor gekauft.
Aus dem ehemaligen Korpskommando wurde nach rund einjähriger Bauzeit ein Studentenwohnheim mit unangetasteter, historischer Fassade. Dahinter liegen gegen den Innenhof hin ausgeklappte Maisonetten und insgesamt 175 Zimmer mit 215 Plätzen, mit zwei Meter dicken Wänden und 3,80 m Raumhöhe. Seit dem 1. Oktober 2010 sind sie besiedelt.
Adresse
Glacisstraße 39-41
8010 Graz
Steiermark
Österreich
Modell
Renditeobjekt
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Nutzfläche
4.900,0 m2
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Wohnungen
22
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Geschosse
5
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